„Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bilde von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn“ (2. Korinther 3:18).
Die Welt lehrt uns, unser Spiegelbild zu betrachten und "selbst die Veränderung zu sein". Das bedeutet, dass wir unser eigenes Verhalten und unsere Lebensumstände selbst verändern sollen. Die Welt bietet Programme und Selbsthilfebücher an, um uns davon zu überzeugen, dass "du es schaffen kannst!"
Auch die Religion setzt sich für Verhaltensreformen und gute Werke ein, mit denen man sich die Gunst Gottes verdienen und die Welt zu einem besseren Ort machen soll. Unterschiedliche Ideologien, aber derselbe Ansatz - sie beginnen mit dem Äußerlichen, mit dem Verhalten. Aber die Bibel lehrt uns, dass dies nicht der Weg ist, um Veränderung zu erfahren.
Jesus erklärte die Veränderung mit äusseren Methoden als sinnlos. Er sagte: „(21) Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, (22) Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft. (23) All dieses Böse kommt von innen heraus und verunreinigt den Menschen.“ (Markus 7:21-23)
Hier sehen wir, dass unser äußeres Verhalten Hinweise darauf gibt, was in unseren Herzen ist. Soziale und politische Veränderungen führen nie zu dauerhafter Veränderung, weil sie damit beginnen, Äußerlichkeiten zu verändern. Das, was wir wirklich brauchen, ist eine innerliche Herzensveränderung.
Aber wir können keine Herzensveränderung bei uns selbst herbeiführen. Wir brauchen „Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten", damit unsere Herzen erleuchtet werden und „wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi" (2. Korinther 4:6). Wenn wir Veränderung erfahren wollen, müssen wir in das Gesicht des Einen schauen, der uns verändern kann - auf Jesus!
Und wenn wir auf Jesus schauen, sehen wir, dass er getan hat, was wir nicht tun konnten. Jesus hat das Gesetz erfüllt (Matthäus 5:17) und ist dann als Opfer am Kreuz gestorben, um unsere Sünden zu sühnen (1. Johannes 2:2). Durch seinen Tod am Kreuz wurde Jesus zur Sünde, damit wir zur Gerechtigkeit Gottes werden konnten (2. Korinther 5:21). Er starb und „übergab seinen Geist" (Johannes 19:30), damit wir seinen Heiligen Geist empfangen und von innen heraus erfüllt und verwandelt werden können (Epheser 1:13-14).
In dem Moment, in dem wir im Glauben auf Jesus schauen, beginnt sofort der Prozess der Verwandlung, der dann ein Leben lang anhält. Das ist das Schöne am - auf Jesus schauen! Wir werden unmittelbar zu einer neuen Schöpfung (2. Korinther 5:17) und werden, während wir auf ihn schauen, kontinuierlich in sein Bild verwandelt (2. Korinther 3:18).